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7. Februar 2012

Best off 2011

Highlights aus 2011 oder solche, die es in 2012 werden sollen - Dauerblüher, Klein- und Ziersträucher, Blütenstauden.

Den ausführlichen Text mit allen Bildern und Links über Dauerblüher - Verbascum chaixii 'Album', Zierstrauch- Buddleja lindleyana oder die Großstaude - Althaea cannabina unter Gartenblog Januar, Februar 2012

14. Februar 2011

Narcissus 'Rijnvelds Earlv Sensation'


Narcissus 'Rijnvelds Earlv Sensation' heißt die früheste der Trompetennarzissen.
Die Züchtung aus den Niederlanden stammt aus dem Jahre 1944. Der Stängel ist nicht sehr hoch und der wenig ausgewogene Blütenaufbau wird von modernen Sorten gewiss übertroffen. Der Wert der Zwiebel liegt in ihrer frühen Blütezeit. Die Sorte blüht vier Wochen vor allen anderen Trompetennarzissen. In den letzten milden Wintern erschienen die ersten Blüten bereits Mitte Dezember. In diesem Jahr ist die Entwicklung wieder "normal". Die Sorte blüht im Februar, zeitgleich mit Schneeglöckchen und frühen Krokussen.
Weitere Vorfrühlingsblüher, Tulpen und Co in der Diashow.

29. März 2010

Was sind Opferstauden?


Gastbeitrag von Torsten Matschiess, Garten Alst

Die Aufnahme zeigt Aralia californica im ersten Frühjahr umgeben von Geum rivale.

Da der Begriff der Opferstaude bereits kursiert, möchte ich eine kleine Definition nach reichen.
Als der Garten Alst frisch bezogen noch ein Meer von Weihnachts- und Lebensbäumen war, ging es bei geselligen Abenden so langsam los mit der Planung. Von meiner ursprünglichen Idee, zuerst kleine Beete als Inseln in die Wiese zu platzieren, um dort zuerst die Großstauden zu pflanzen, konnte uns unser Freund Hermann (www.garten-groene.de) schnell abbringen. Zum einen musste in jedem Fall der gesamte Plan stehen, bevor wir diese Inseln hätten anlegen können und zum anderen bot Hermann an, seinen eigenen Garten zu beernten, um nicht zu sagen zu plündern. Bei der weiteren Planung wurde schnell klar, dass die Großstauden nicht im Hintergrund, sondern nah an den zahlreichen Wegen stehen sollten, ohne jedoch diese langfristig zu verbauen. Im späten Sommer sollten sie durch ihre gestaffelte Anordnung Strukturen schaffen, den Raum optisch vergrößern und Sichtachsen nicht entlang der Wege sondern durch die Beete selbst schaffen.
Was bei einer in der Höhe gestaffelten Rabatte in der Regel weniger Beachtung findet, wurde zur interessanten Frage bei unserer Planung: Wie umpflanzen wir die Großstauden, damit sich diese adäquat entwickeln können und ihr Umfeld auch im Frühjahr attraktiv wirkt. Wer einmal die Entwicklung einer Aralie (continentalis oder californica) oder Aconogonon speciosum Johanniswolke über Jahre beobachtet hat, wird wissen, welchen immensen Raum sie über diese Zeit einnehmen. Wir waren also auf der Suche nach Stauden, die möglichst früh im Jahr blühen und mit im Jahresverlauf zunehmender Beschattung (durch die Großstauden) zurecht kamen. Des weiteren mussten sie nicht sehr langlebig sein, da sie mit der Zeit eh verdrängt werden. In diesem Zusammenhang fand ich den Begriff Opferstauden angemessen. (Zu diesem Zeitpunkt wären Einjährige nicht in Frage gekommen. Kann man mal sehen, wie dogmatisch wir in diesen Dingen waren…)
Als Opferstauden wurden dann schnell folgende Kandidaten ausgewählt: Papaver orientale, Geum rivale, Pulmonaria officinalis, Geophyten, Bistorta affinis und weitere Bodendecker für eher halbschattiges Milieu.
In Kürze folgen ein paar Beispiele aus der Praxis. Hier und unter garten-groene.blogspot.com.
Am Rande: Der Name Opferstauden habend, d. h. „zum Opfer die (Homa-)Staude verwendend”, ist ein Kultname des Priesters Spitama aus Awesta „Zarathuschtra Spitama”.

28. März 2010

Staude der Stunde-Pachyphragma macrophyllum


Die unscheinbare Staude mit den frischgrünen, runden Blättern fällt im Sommer nicht weiter auf. Ihre besondere Stärke liegt in der frühen Blütezeit direkt nach Krokus und Galanthus. Auch im tiefen Laubgehölzschatten kommt die immergrüne Staude gut zurecht. Sie sät sich leicht aus ohne lästig zu werden und dient als Begleiter von Solitär- und Blattschmuckstauden oder Bodendecker im Schatten und Halbschatten.
Bis vor einigen Jahren fand sich Pachyphragma macrophyllum syn. Thlaspi macrophyllum nur in der englischen Gartenliteratur beschrieben.
Beth Chatto schreibt in ihrem Buch: 'Im grünen Reich der Stauden' über sie: "Ich verwende große Mengen als Bodendecker und wirkungsvoll im Schatten unter Büschen. Es ist eine unterschätzte Pflanze, die sich nur langsam ausbreitet und mit ihren großen, runden, schimmernden Blüten ein auffälliger Bodendecker ist. Wenn die Schneeglöckchen verblüht sind, treten die dichten, weißen Blütenbüschel wie spät gefallene Schneeflocken deutlich hervor."

Bestimmt bieten mehrere Staudengärtnereien das großblättrige Täschelkraut an. Bekannt sind mir zur Zeit Friesland-Staudenkulturen in Jever und Staudengärtnerei Sarastro in Ort am Inn, Österreich.

7. Februar 2010

Blumenzwiebel 2010 – Allium 'Globemaster'



Als Blumenzwiebel-Liebhaber freut sich der Gärtner, wenn eine der Lieblinge zur Blumenzwiebel des Jahres gekürt wird. 2010 ist das in Deutschland der Zierlauch Allium 'Globemaster'.
Die Kreuzung aus A. macleanii und A. christophii ist steril, blüht lange und zeigt sich vor allem im trockenen Zustand hoch attraktiv, ein Elternmerkmal des Sternkugellauch. Der angegebene Blütendurchmesser von 15 -20 cm wird meist nur im 1. Standjahr erreicht, was ihren Wert aber nicht schmälert....
Mehr dazu incl. Diashow unter: Gartenblog / Aktuelles